Google hat ein Herz für Schwule und Lesben

04.07.2010, 16:55 Uhr by Wolfgang

GaygleSchon interessant, dass sich der ansonsten recht prüde auftretende Suchmaschinen Gigant aus Mountain View, derart fortschrittlich im Umgang mit seinen Mitarbeitern zeigt. Schon länger zahlt Google auf freiwilliger Basis den Partnern von schwulen und lesbischen Angestellten einen Krankenversicherungsschutz, um sie so den verheirateten heterosexuellen Paaren gleich zu stellen.

Ein feine Sache, nur leider hat das Ganze auch einen Pferdefuss. Im Gegensatz zu den heterosexuellen verheirateten Paaren werden die gleichgeschlechtlichen Paarungen dafür von der Steuer voll zur Kasse gebeten. Um dieses Ungleichgewicht auszugleichen zahlt Google jetzt auch noch die dafür anfallenden Steuern für die Schwulen und Lesben. Wirklich vorbildlich.

Wie überhaupt Google in dieser Beziehung sehr fortschrittlich zu sein scheint. Die Internationale Gay and Lesbian Chamber of Commerce (IGLCC) zeichnete unlängst die lesben- und schwulenfreundlichsten Unternehmen der Welt aus: 1. IBM, 2. Google, 3. BT Group, 4. Morgan Stanley und 5. Cisco Systems und Google schaffte es auf den zweiten Platz.

Damit ist Google so ziemlich einer der attraktivsten Arbeitgeber weltweit. Unabhängig von Geschlecht und Neigung. Die Gay Szene wird’s freuen. Jetzt bleibt eigentlich nur noch die Frage, ob Google irgendwann auch noch mal seine prüde Art ablegt.

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